Grüne Yogamatte aus TPE in 6 mm Dicke

Yogamatte: Welche Dicke ist die richtige?

Welche Yogamatten-Dicke passt zu dir? 3–4 mm für Balance und unterwegs, 6 mm als Allrounder für zu Hause, 8 mm und mehr für viel Polsterung. Mit Vergleichstabelle und Tipps zur Wahl.

Haare im Handtuch trocknen: So geht's Du liest Yogamatte: Welche Dicke ist die richtige? 5 Minuten Weiter Meditationskissen: So sitzt du richtig

Zuletzt aktualisiert am 23.10.2026

Für die meisten Menschen ist eine Yogamatte mit etwa 6 mm Dicke die beste Wahl: Sie polstert Knie und Hände auf hartem Boden angenehm ab und gibt dir trotzdem genug Stabilität für Standhaltungen. Dünnere Matten mit 3–4 mm eignen sich für dynamisches Yoga, Balance-Übungen und für unterwegs. Matten mit 8 mm und mehr sind ideal, wenn du viel am Boden übst, zum Beispiel bei Pilates, Dehnübungen oder ruhigem Yoga.

Das Wichtigste in Kürze

  • 3–4 mm: viel Bodenkontakt, gut für Balance und Reisen, wenig Polsterung.
  • 6 mm: der Allrounder für Yoga zu Hause und die meisten Einsteiger.
  • 8–10 mm: viel Polsterung für Übungen im Sitzen und Liegen, weniger stabil im Stand.
  • Mehr als 10 mm: eher Gymnastikmatte als Yogamatte.
  • Neben der Dicke zählen Material, Rutschfestigkeit, Größe und Gewicht.

Inhalt

  1. Welche Dicke gibt es und wofür eignet sie sich?
  2. Welche Dicke ist für Anfänger am besten?
  3. Welche Dicke passt zu welchem Yogastil?
  4. Spielt der Boden eine Rolle?
  5. Worauf solltest du außer der Dicke achten?
  6. Typische Fehler beim Kauf
  7. Häufige Fragen

Welche Dicke gibt es und wofür eignet sie sich?

Yogamatten gibt es meist zwischen 1,5 und 10 mm. Je dicker die Matte, desto weicher liegst du – und desto weniger stabil stehst du. Die richtige Dicke ist deshalb immer ein Kompromiss aus Komfort und Standfestigkeit.

Dicke Vorteile Nachteile Geeignet für
1,5–3 mm Sehr leicht, faltbar, viel Bodengefühl Kaum Polsterung Reisen, als Auflage auf einer anderen Matte
4 mm Stabil, guter Bodenkontakt Auf hartem Boden wenig Komfort für die Knie Dynamisches Yoga, Balance-Übungen
6 mm Guter Kompromiss aus Polsterung und Stabilität Etwas schwerer als dünne Matten Yoga zu Hause, Einsteiger, gemischte Routinen
8–10 mm Viel Polsterung, weich Weniger Stabilität im Stand, sperriger Pilates, Dehnen, ruhiges Yoga, Übungen im Liegen

Welche Dicke ist für Anfänger am besten?

Als Einsteiger fährst du mit 6 mm am besten. Du übst am Anfang viele Haltungen im Vierfüßlerstand, im Sitzen und im Liegen – hier ist etwas Polsterung angenehm. Gleichzeitig ist die Matte fest genug, damit du in Standhaltungen wie dem Krieger oder dem Baum nicht wegsackst.

Die VILUBA Yoga Matte hat genau diese Dicke: 6 mm, aus TPE, beidseitig rutschfest und mit rund 650 g leicht genug, um sie mit dem Tragegurt mitzunehmen.

Unser Praxistipp: Wenn dir eine Matte bei einzelnen Übungen zu hart ist, brauchst du nicht gleich eine dickere. Leg dir für Übungen auf den Knien einfach ein gefaltetes Handtuch oder ein Yoga Pad unter. So bleibt die Matte stabil und du kniest trotzdem bequem.

Welche Dicke passt zu welchem Yogastil?

Yogastil / Training Empfohlene Dicke Warum
Vinyasa, Power Yoga 4–6 mm Viele Wechsel und Standhaltungen brauchen Stabilität
Hatha Yoga 6 mm Mischung aus Stand, Sitz und Liegen
Yin Yoga, ruhiges Yoga 6–8 mm Lange Haltungen im Sitzen und Liegen
Pilates, Bodenübungen 8–10 mm Viel Druck auf Rücken und Knie am Boden
Yoga auf Reisen 1,5–4 mm Leicht und platzsparend

Spielt der Boden eine Rolle?

Ja. Auf Fliesen, Laminat oder Parkett wirkt jede Matte härter als auf Teppich. Übst du auf hartem Boden, ist eine 6-mm-Matte meist angenehmer als eine dünne. Auf Teppich kann eine dicke Matte dagegen schnell zu weich werden, weil Matte und Teppich gemeinsam nachgeben.

Worauf solltest du außer der Dicke achten?

  • Rutschfestigkeit: Die Matte sollte weder auf dem Boden verrutschen noch dich auf der Oberfläche rutschen lassen.
  • Material: TPE ist leicht und einfach zu reinigen, Naturkautschuk sehr griffig, aber schwerer, PVC robust.
  • Größe: Die Matte sollte etwas länger sein als du groß bist. 183 × 61 cm passt für die meisten Menschen.
  • Gewicht: Wichtig, wenn du die Matte oft mitnimmst.
  • Pflege: Wie du deine Matte sauber hältst, erfährst du in unserer Anleitung Yogamatte reinigen.

Typische Fehler beim Kauf

  • Nach dem Motto „je dicker, desto besser“ kaufen: Zu weiche Matten machen Standhaltungen wackelig.
  • Nur auf die Dicke schauen: Eine dicke Matte, die rutscht, bringt dir wenig.
  • Zu kurze Matte wählen: In liegenden Haltungen liegen Kopf oder Füße sonst auf dem Boden.
  • Gymnastikmatte für Yoga nutzen: Matten mit 15 mm sind für Bodenübungen gemacht, aber für Yoga meist zu weich.

Passende Produkte von VILUBA

Alles für deine Yoga-Routine findest du in der Kategorie Wellness Produkte.

  • Yoga Matte – 6 mm, TPE, 183 × 61 cm, beidseitig rutschfest, mit Tragegurt
  • Yoga Boden Pads – 8 mm, als zusätzliche Polsterung für Knie und Hände

Häufige Fragen

Ist eine 4-mm-Yogamatte zu dünn?

Nicht unbedingt. Für dynamisches Yoga und Balance-Übungen ist sie gut geeignet. Wenn du auf hartem Boden übst oder viel kniest, empfinden die meisten eine 6-mm-Matte aber als angenehmer.

Ist eine 8-mm-Matte gut für Yoga?

Für ruhiges Yoga, Dehnen und Übungen im Liegen ja. Bei vielen Standhaltungen kann sie zu weich sein, weil du weniger stabil stehst.

Was ist der Unterschied zwischen Yogamatte und Gymnastikmatte?

Gymnastikmatten sind meist 10–15 mm dick und sehr weich. Yogamatten sind dünner, fester und griffiger, damit du in Haltungen stabil stehst und nicht rutschst.

Welche Dicke ist gut für Pilates?

Für Pilates eignen sich 8–10 mm, weil du viele Übungen in Rücken- und Seitenlage machst. Mit einer 6-mm-Matte kommst du aber ebenfalls gut zurecht.

Weiterlesen im VILUBA Ratgeber

Über den Autor: Luis Barquero Martin ist Mitgesellschafter der VILUBA GbR und treibt seit vielen Jahren selbst regelmäßig Sport. Im VILUBA Ratgeber erklärt er praxisnah, wie du unsere Produkte richtig anwendest und pflegst.